LKW-Frachtkosten berechnen
Kalkulieren Sie eine Lkw-Tour inklusive Leerfahrt. Sie erhalten Selbstkosten, kostendeckende Kilometersätze und den Nettofrachtpreis für Ihre Zielmarge.
Berechnungsart
Frachtpreis für die Tour kalkulieren
Strecke
Leerkilometer gehören zur Tour und damit in die Kalkulation.
Vollkosten
Geben Sie Ihren Vollkostensatz inklusive Diesel-, Fahrer- und Fahrzeugkosten ein.
Weitere Tourkosten und Zielmarge
Tragen Sie die Maut aus Ihrer Lkw-Routenberechnung ein.
Selbstkosten und Frachtpreis berechnen
Die Kalkulation richtet sich an ausführende Frachtführer und Speditionen mit eigenem Fuhrpark.
Beladene und leere Kilometer bilden gemeinsam die Gesamtstrecke. Die Schnellrechnung multipliziert diese Strecke mit Ihrem Vollkostensatz und addiert Maut sowie weitere Tourkosten.
Der Zielpreis verwendet eine Marge auf den Verkaufspreis. Bei 1.000 € Selbstkosten und 10 % Zielmarge beträgt der erforderliche Frachtpreis 1.111,11 €. Ein Aufschlag von 10 % würde nur 1.100 € ergeben.
Kostendeckender Satz je Gesamt- und Lastkilometer
Der Satz je Gesamtkilometer verteilt die Selbstkosten auf alle gefahrenen Kilometer. Der Satz je Lastkilometer verteilt dieselben Kosten nur auf die Strecke mit Ladung und liegt bei Leerkilometern entsprechend höher.
Einzelkosten der Tour erfassen
In der Detailrechnung berechnet der Rechner die Dieselkosten aus Gesamtstrecke, Verbrauch und Nettopreis. Wartung, Reifen, Betriebsstoffe sowie Abschreibung oder Finanzierung geben Sie als Kilometersätze ein. Fahrerzeit, Fahrzeugfixkosten und Verwaltung werden separat addiert.
Lkw-Strecke und Maut übernehmen
Normale Pkw-Routenplaner berücksichtigen weder Lkw-Fahrverbote noch Gewichtsgrenzen oder Mautmerkmale. Übernehmen Sie Strecke und Maut aus einer aktuellen Lkw-Routenplanung. In Deutschland unterscheidet Toll Collect die Lkw-Maut unter anderem nach technisch zulässiger Gesamtmasse, Achsanzahl, Schadstoffklasse und CO₂-Emissionsklasse.
CO2- und Mautklassen bei Toll Collect prüfen
Die Detailrechnung enthält bereits die Dieselkosten. Weisen Sie einen vertraglichen Dieselfloater im Angebot separat aus und rechnen Sie ihn nicht doppelt ein.
Fragen zur Frachtkalkulation
Welche Kosten gehören in den LKW-Kilometersatz?
Der Kilometersatz muss die variablen und zeitabhängigen Kosten des Fahrzeugs abdecken. Dazu zählen je nach eigener Rechnung Diesel, Betriebsstoffe, Wartung, Reifen, Abschreibung oder Finanzierung, Fahrer, Versicherungen und Verwaltung. Maut und besondere Tourkosten können getrennt angesetzt werden.
Warum werden Leerkilometer mitgerechnet?
Auch während der Leerfahrt entstehen Fahrzeug-, Fahrer- und Kraftstoffkosten. Diese Kosten müssen in den Frachtpreis einfließen, sofern keine Anschlusstour die Leerfahrt deckt. Der Rechner weist sie je Gesamtkilometer und je beladenem Kilometer aus.
Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?
Die Marge bezieht sich auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf die Kosten. Bei 1.000 Euro Kosten führt ein Aufschlag von 10 Prozent zu 1.100 Euro Verkaufspreis und damit zu 9,09 Prozent Marge. Für 10 Prozent Marge sind 1.111,11 Euro nötig.
Berechnet der Rechner die LKW-Maut automatisch?
Nein. Die Maut hängt unter anderem von Strecke, Gewicht, Achsen, Schadstoff- und CO2-Klasse ab. Tragen Sie den Wert aus einer aktuellen Maut- oder LKW-Routenberechnung ein.
Kann ich mit einem pauschalen Branchenwert pro Kilometer rechnen?
Für eine erste Schätzung ja. Ein Angebot sollte auf den Kosten des eingesetzten Fahrzeugs und Ihrer betrieblichen Auslastung beruhen. Dieselverbrauch, Lohnkosten und Finanzierung unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb.
Hinweis zur Verwendung
Der Frachtkosten-Rechner berücksichtigt nur die eingegebenen Werte. Prüfen Sie vor dem Angebot zusätzlich Streckenbeschränkungen, aktuelle Mautsätze und vertragliche Besonderheiten.