Disposition

Lkw-Tourenplanung mit mehreren Stopps

Mehrere Lkw-Stopps planen Sie, indem Sie zunächst Zeitfenster, Ladung und Zufahrt je Standort erfassen. Legen Sie dann die Reihenfolge so fest, dass Abholungen vor den zugehörigen Lieferungen liegen und die Fahrzeugkapazität auf jedem Abschnitt ausreicht. Rechnen Sie Fahr-, Lade- und Wartezeiten samt Fahrerpausen durch. Vergleichen Sie die machbaren Varianten nach Kosten und geben Sie dem Fahrer einen abgestimmten Plan mit klaren Terminen.

Funktionen für dynamische Tourenplanung bei wechselnden Aufträgen

Software für die Lkw-Tourenplanung bei wechselnden Transportaufträgen braucht verknüpfte Abhol- und Lieferstopps, bearbeitbare Reihenfolgen und verlässliche Zeitfenster. Jede Änderung erfordert eine erneute Prüfung von Kapazität, Fahr- und Bedienzeiten sowie Fahrerpausen. Fahrzeugwechsel, Stornierungen und die Übergabe des geänderten Plans gehören ebenfalls dazu. CamionDATA verbindet manuell geplante Touren mit Aufträgen und Dokumenten. Für automatische Optimierung oder Telematik prüfen Sie die konkret unterstützten Bedingungen und Schnittstellen.

Ein Zusatzauftrag betrifft oft auch Stopps, die bereits zugesagt sind. Bewahren Sie erledigte Leistungen und bestätigte Termine als Grundlage. Prüfen Sie für den verbleibenden Verlauf die aktuelle Ladung, den Standort und die tatsächlich gefahrenen Zeiten. Ein vom Morgenplan übernommener Wert kann nach einer Verzögerung bereits falsch sein.

FunktionAuswahltest bei einer ÄnderungCamionDATA im geprüften Umfang
Aufträge und Stopps verbindenAbholung und Lieferung eines Zusatzauftrags zusammen einplanen; bei Storno beide kontrollierenAuftragsstopps in Touren übernehmen; beim Entfernen eines Auftragsstopps entfernt der Tourenplaner dessen weitere Stopps aus der Planung
Reihenfolge bearbeitenZusatzstopp einfügen und nachfolgende Termine neu prüfenStopps manuell verschieben, hinzufügen und entfernen
Zeitfenster und BedienzeitenAnkunft, Wartezeit, Leistung und nächste Abfahrt je Stopp nachvollziehenZeitfenster an Stopps bearbeiten; Machbarkeit prüft die Disposition
Kapazität je AbschnittBeladung nach zusätzlicher Abholung und nach Teillieferung prüfenAuftrags- und Fahrzeugdaten als Grundlage; Gewicht, Maße und Ladezugang gesondert prüfen
Fahrer und Fahrzeug wechselnVerfügbarkeit, Ausstattung und bisherige Fahrerzeiten des Ersatzes prüfenRessourcen zuordnen und Fahrzeugkalender ansehen; Abwesenheiten stehen im separaten Personalkalender
Geänderten Plan übergebenFahrer, Kollege und betroffener Kunde bestätigen den vereinbarten StandWebzugang zur Tour und Tourdokumente; Kommunikationsablauf mit dem Team vereinbaren
Telematik und automatische NeuplanungAktuellen Standort und Ist-Zeiten übernehmen; nur verbleibende Stopps neu planenSchnittstelle und Automatisierung projektbezogen bestätigen lassen; kein automatischer Optimierer zugesagt

Bei einer Stornierung prüfen Sie auch Auftrag und Kundenvereinbarung. Das Entfernen von Stopps aus einer Tour ersetzt diese Klärung nicht. Bei einer zusätzlichen Lieferung prüfen Sie, ob die zugehörige Ware schon geladen ist oder eine neue Abholung dazugehört. Halten Sie fest, wer die Änderung freigibt und welche Kunden eine neue Terminbestätigung brauchen.

Manuelle Disposition und automatische Optimierung vergleichen

CamionDATA eignet sich, wenn Ihr Team bekannte Touren selbst abstimmt und dafür Aufträge, Fahrzeuge und Unterlagen gemeinsam nutzen möchte. Sie bearbeiten den Ablauf im TMS und prüfen seine Machbarkeit. Viele täglich wechselnde Stopps mit engen Nebenbedingungen können zusätzlich eine spezialisierte Optimierung erfordern.

PTV Route Optimiser beschreibt automatische Planung mit Abholungen und Lieferungen, Zeitfenstern, Kapazitätsmengen sowie Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten. Die Seite richtet sich an Distribution, Nahverkehr und Feinverteilung; für Komplett- und Teilladungsverkehre verweist PTV auf andere Produkte. xRouten nennt automatische Berücksichtigung von Zeitfenstern und Kapazitäten, manuelle Änderungen sowie das Aufteilen und Zusammenführen von Routen. Daraus folgt keine zugesagte Prüfung sämtlicher Lkw-Lenkzeitregeln. Beide Anbieterquellen wurden am 5. Oktober 2026 geprüft.

Lassen Sie jeden Anbieter denselben Zusatzauftrag einfügen. Prüfen Sie, welche bestätigten Stopps erhalten bleiben, wo ein Konflikt sichtbar wird und welche Angaben der Fahrer danach tatsächlich sieht. Eine neue Reihenfolge auf einer Karte reicht als Nachweis für eine ausführbare Tour nicht aus.

Welche Angaben brauche ich für jeden Stopp?

Ein Firmenname und eine Postleitzahl reichen für die Disposition selten aus. Erfassen Sie die tatsächliche Zufahrt, den Ansprechpartner vor Ort und die vereinbarte Leistung. Klären Sie, ob ein Zeitfenster die Ankunft, den Beginn oder den Abschluss der Be- beziehungsweise Entladung bezeichnet. Diese Unterscheidung kann darüber entscheiden, ob eine Tour funktioniert.

AngabeWas die Disposition prüftAuswirkung auf die Tour
Adresse und ZufahrtTor, Rampenseite, Höhen- und GewichtsbeschränkungenFahrzeug und befahrbare Strecke auswählen
Zeitfenster und BedienzeitTerminregel, Öffnungszeiten, Dauer für Laden und DokumenteAnkunft und Abfahrt berechnen
Abholung oder LieferungZugehöriger Auftrag und vorausgehender LadestoppAbhängigkeiten in der Reihenfolge erhalten
Menge und MaßePalettenplätze, Lademeter, Gewicht, StapelbarkeitAuslastung nach jedem Stopp prüfen
Besondere AnforderungenTemperatur, Entladehilfen, Zugang zur WareFahrzeugausstattung und Beladung abstimmen
Fahrer und FahrzeugVerfügbarkeit, bisherige Einsatzzeiten, anschließende TourPausen, Rückkehr und Folgeeinsatz einplanen

Halten Sie bestätigte Angaben getrennt von Schätzungen. Für einen noch unbekannten Entladeaufwand setzen Sie einen begründeten Planwert und klären ihn vor der Freigabe. Die Erfassung der Informationen im Auftrag beschreiben wir im Ratgeber Transportaufträge zentral verwalten.

Stoppreihenfolge, Zeitfenster und Ladung gemeinsam prüfen

Beginnen Sie mit den engen Terminen und den Abhängigkeiten zwischen Abholung und Lieferung. Gruppieren Sie anschließend passende Stopps geografisch. Eine nahe Abholung kann trotzdem erst nach einer Entladung sinnvoll sein, wenn das Fahrzeug vorher zu voll wäre.

Berechnen Sie die Auslastung für jeden Abschnitt: vorhandene Ladung plus Abholmenge minus abgelieferte Menge. Prüfen Sie Platz und Gewicht getrennt. Auch bei genügend freien Palettenplätzen können Nutzlast oder Achslasten die nächste Abholung ausschließen. Unterschiedliche Einheiten müssen Sie zunächst auf eine geeignete Grundlage bringen; zwölf Paletten sind kein verlässlicher Ersatz für eine Lademeterberechnung.

Stimmen Sie die Ladeanordnung mit der geplanten Entladung ab. Ware für den ersten Kunden muss erreichbar sein. Berücksichtigen Sie Zwischenentladung, Umladen und erneute Sicherung, falls diese tatsächlich nötig werden. Reservieren Sie dafür Zeit und klären Sie die Ausführung mit dem Fahrer und der Ladestelle.

Rechnen Sie danach den Zeitverlauf: Abfahrt plus Fahrzeit ergibt die Ankunft. Ein später öffnendes Zeitfenster erzeugt Wartezeit. Die Bedienzeit bestimmt die nächste Abfahrt. Ergänzen Sie den Rückweg, Fahrerpausen und einen zur Strecke passenden Puffer. Prüfen Sie Lkw-Zufahrt, aktuelle Sperren und mögliche Fahrverbote für den konkreten Fahrtag gesondert.

Lenk- und Ruhezeiten in die Planung aufnehmen

Prüfen Sie vor der Tour die bisherigen Einsatzzeiten des Fahrers. Für Transporte im Anwendungsbereich der EU-Regeln gelten unter anderem folgende Grundwerte:

VorgabeGrundwert für die Planung
Tägliche LenkzeitHöchstens 9 Stunden; zweimal pro Woche bis zu 10 Stunden
Wöchentliche LenkzeitHöchstens 56 Stunden, in zwei aufeinanderfolgenden Wochen insgesamt 90 Stunden
FahrtunterbrechungSpätestens nach 4,5 Stunden Lenkzeit mindestens 45 Minuten; teilbar in zuerst mindestens 15 und danach mindestens 30 Minuten
Regelmäßige tägliche RuhezeitMindestens 11 Stunden innerhalb des maßgeblichen 24-Stunden-Zeitraums

Quelle: Europäische Kommission: Lenk- und Ruhezeiten, geprüft am 5. Oktober 2026. Verkürzungen und besondere Ausnahmen haben zusätzliche Bedingungen; planen Sie deren Nutzung anhand der tatsächlichen Fahreraufzeichnungen.

Lenkzeit und gesamte Arbeitszeit brauchen getrennte Prüfungen. Aktives Be- und Entladen ist Arbeit. Planen Sie eine Fahrtunterbrechung, in der der Fahrer sich erholen kann; rechnen Sie eine Rampenstandzeit mit Arbeitsaufgaben nicht pauschal als Pause an. Your Europe erläutert Arbeits- und Fahrerzeiten.

Auch leichtere Fahrzeuge können betroffen sein: Seit dem 1. Juli 2026 gelten die EU-Vorgaben im gewerblichen grenzüberschreitenden Güterverkehr und in der gewerblichen Kabotage auch oberhalb von 2,5 bis 3,5 Tonnen zulässiger Höchstmasse einschließlich Anhänger. Ausnahmen hängen vom Einsatz ab. In Deutschland erfasst außerdem § 1 Fahrpersonalverordnung bestimmte Güterfahrzeuge oberhalb von 2,8 bis 3,5 Tonnen. Beide Quellen wurden am 5. Oktober 2026 geprüft. Bestimmen Sie den Anwendungsbereich für Ihre Fahrzeugkombination und Tour.

Gerechnetes Beispiel: liefern, abholen und wieder liefern

Die folgende Tour ist ein Planungsbeispiel mit erfundenen Standorten und angenommenen Fahrzeiten. Sie bildet keine reale Strecke oder automatische Berechnung von CamionDATA ab.

Wir nehmen zwölf nutzbare Palettenplätze und sechs Tonnen Nutzlast an. Alle Paletten passen zur vorgesehenen Ladeanordnung; Achslasten und Ladungssicherung wurden für das Beispiel gesondert geprüft. Der Fahrer beginnt um 06:00 Uhr nach ausreichender Ruhezeit. Wochen- und Zweiwochenbudgets reichen aus, weitere Arbeit ist für diesen Tag nicht vorgesehen.

Am Depot lädt er acht Paletten mit vier Tonnen. Kunde A erhält fünf Paletten mit 2,5 Tonnen. Bei B nimmt der Fahrer sechs Paletten mit drei Tonnen auf. C erhält die verbleibenden neun Paletten mit 4,5 Tonnen. Die Zeitfenster gelten hier für die vollständige Bedienung; jeder Lade- oder Entladevorgang dauert 30 Minuten.

Abschnitt oder StoppFahrzeit ab vorherigem StoppGeplanter ZeitraumLadung danachPrüfung
Depot: ladenKeine06:00–06:308 Paletten, 4 tFahrzeug beladen und prüfen
A: entladen75 Minuten07:45–08:153 Paletten, 1,5 tFenster 07:30–09:00 erfüllt
B: warten und laden45 MinutenAnkunft 09:00; laden 09:15–09:459 Paletten, 4,5 t15 Minuten warten; Fenster 09:15–10:15 erfüllt
C: Fahrerpause vor Entladung120 Minuten11:45–12:309 Paletten, 4,5 tAbgestimmter Stellplatz am Standort; 45 Minuten ohne Arbeit
C: entladenKeine weitere Fahrt12:30–13:00LeerFenster 12:30–14:00 erfüllt
Depot: Rückkehr90 MinutenAnkunft 14:30LeerRückweg gehört zum Plan

Die Fahrzeiten ergeben 75 + 45 + 120 + 90 = 330 Minuten, also 5 Stunden und 30 Minuten. Hinzu kommen 120 Minuten für Be- und Entladung, 15 Minuten Wartezeit und 45 Minuten Pause. Insgesamt sind das 510 Minuten oder 8 Stunden und 30 Minuten, von 06:00 bis 14:30 Uhr. Vor der Pause summiert sich die Lenkzeit auf vier Stunden; die Entladearbeit bei A setzt diesen Zähler nicht zurück.

Der Stellplatz bei C ist eine ausdrückliche Annahme: Der Fahrer darf dort die ganze Pause ohne Rangieren oder andere Aufgaben verbringen. Steht dieser Platz nicht zur Verfügung, braucht die Tour einen anderen Pausenort und neu berechnete Zeiten. Diese Variante enthält keinen zusätzlichen Staupuffer; die verbleibende Stunde bis zum Ende des C-Zeitfensters ist keine frei verfügbare Reserve für jede beliebige Verzögerung.

Eine Abholung bei B vor der Lieferung an A würde 14 Paletten und sieben Tonnen ergeben. Beides überschreitet die angenommenen Grenzen. Die Reihenfolge A, B, C schafft dagegen vor der Abholung Platz. Verlängert sich die Fahrt von B nach C um 90 Minuten, braucht der Fahrer schon unterwegs eine Pause: Nach weiteren 150 Minuten Fahrt ab B sind insgesamt 4,5 Stunden erreicht, also um 12:15 Uhr. Mit 45 Minuten Pause und weiteren 60 Minuten Fahrt erreicht er C erst um 14:00 Uhr. Die Entladung bis 14:30 Uhr passt nicht ins bestätigte Fenster. Dann muss die Disposition einen geeigneten Pausenort sowie die Tour oder den Termin neu abstimmen.

Zusatzauftrag einfügen: Rückkehr um 15:20 statt 14:30 Uhr

Wir ergänzen die ursprüngliche Tour ohne die 90-minütige Verzögerung um einen neuen Auftrag: Bei D sollen vier Paletten mit zwei Tonnen geladen und bei E abgeliefert werden. Auch diese Standorte und Fahrzeiten sind erfunden. Die ursprünglichen Termine bei A, B und C bleiben unverändert; D und E wurden zusätzlich mit den unten angegebenen Bedienzeiten vereinbart.

Geänderter Abschnitt nach CFahrtBedienung oder AnkunftLadung danach
C nach D20 MinutenLaden 13:20–13:35; Fenster 13:00–14:004 Paletten, 2 t
D nach E30 MinutenEntladen 14:05–14:20; Fenster 14:00–15:00Leer
E zum Depot60 MinutenRückkehr 15:20Leer

Der ursprüngliche Rückweg dauerte 90 Minuten. Jetzt dauern Fahrt und zusätzliche Bedienung 20 + 15 + 30 + 15 + 60 = 140 Minuten. Die Rückkehr verschiebt sich um 50 Minuten auf 15:20 Uhr. Die gesamte Lenkzeit beträgt 350 Minuten, also 5 Stunden und 50 Minuten; der Tagesablauf dauert 560 Minuten oder 9 Stunden und 20 Minuten. Die frühere 45-minütige Pause bleibt bestehen. Fahrerzeiten, Arbeitszeit und ein möglicher Folgeeinsatz brauchen vor der Annahme des Zusatzauftrags eine erneute Prüfung.

Eine Abholung bei D zwischen B und C würde 13 Paletten und 6,5 Tonnen ergeben. Sie überschreitet beide Fahrzeuggrenzen, obwohl D möglicherweise geografisch nahe liegt. Erst nach der Entladung bei C passt die Zusatzladung im Beispiel. Sagt der Kunde den neuen Auftrag ab, entfernen Sie seine Abholung bei D und Lieferung bei E gemeinsam, prüfen den verbleibenden Rückweg und bestätigen dem Fahrer die geänderte Tour.

Den Ablauf in CamionDATA abbilden

Mit CamionDATA Disposition übernehmen Sie Stopps aus Transportaufträgen in eine Tour und bearbeiten deren Reihenfolge. Sie ordnen Fahrzeug, Anhänger und Fahrer zu und prüfen die Darstellung auf der Karte sowie den Fahrzeugkalender. Eigene Tourstopps können den Ablauf ergänzen.

Für eine interne Tour erstellen Sie eine Ladeliste und geben dem zugewiesenen Fahrer Zugang zur Tour. Für einen externen Frachtführer können Sie einen Transportauftrag per E-Mail versenden. Die Tour verbindet diese Dokumente mit Auftragsdaten und erfassten Kosten.

Die Kartenansicht unterstützt die Übersicht. Prüfen Sie die Befahrbarkeit für Ihren konkreten Lkw mit geeigneten Routendaten. Ein gezeichneter Streckenverlauf bestätigt weder Brückenhöhe noch Gewichtszulassung. Ebenso prüft die Disposition Zeitfenster, Kapazität und Fahrerzeiten vor der Freigabe. Eine automatische Optimierung aller dieser Bedingungen ist hier nicht zugesagt.

Nutzen Sie die Fahrzeugverwaltung und Mitarbeiterverwaltung, um Fahrzeugdaten und Fahrerinformationen im selben Arbeitsablauf zu halten. Arbeiten mehrere Personen an der Planung, hilft der Ratgeber Dispositionssoftware für mehrere Disponenten bei der Prüfung von Zuständigkeiten und parallelen Änderungen.

Welche Planungsoption passt zu Ihrem Betrieb?

Vergleichen Sie die Kosten machbarer Touren mit dem Lkw-Frachtkosten-Rechner. Erfassen Sie dabei auch Leerfahrten, die gesamte Fahrerzeit und die Maut der jeweiligen Strecke.

BedarfGeeigneter AnsatzIn einer Demo prüfen
Wenige bekannte Stopps und stabile AbläufeManuell geplante Tour im TMS, verbunden mit Aufträgen und DokumentenReihenfolge ändern, Termine prüfen, Fahrerunterlagen aktualisieren
Viele wechselnde Stopps mit engen ZeitfensternTourenoptimierung mit ausdrücklich unterstützten NebenbedingungenKapazität, Abhol-Liefer-Beziehungen, Bedienzeiten und Fahrerzeiten gemeinsam testen
Befahrbare Strecken für besondere FahrzeugeLkw-Routenplanung mit geeignetem FahrzeugprofilHöhe, Gewicht, Zufahrt und aktuelle Streckenbeschränkungen anhand einer bekannten Route testen

Als dokumentierte Alternative beschreibt IMPARGO in seiner Planungsanleitung eine Reihenfolgeoptimierung mit Zeitfenstern, Ladeangaben und optional berücksichtigten Lenk- und Ruhezeiten. Prüfen Sie in der Demo, welche Bedingungen Ihr Tarif und Ihr konkreter Ablauf abdecken. Webfleet erläutert die Anforderungen an Touren- und Routenplanung und nennt unter anderem Fahrzeugmaße und Standortzeiten. Diese Anbieterinformationen sind keine unabhängigen Leistungsnachweise. Quellen geprüft am 5. Oktober 2026.

Bringen Sie eine echte Tour mit einer Abholung nach einer Teillieferung mit. Lassen Sie die ursprüngliche Reihenfolge berechnen, verschieben Sie die Abholung nach vorn und ändern Sie ein Zeitfenster. Prüfen Sie, ob die Lösung den jeweiligen Konflikt sichtbar macht und ob Fahrerunterlagen den freigegebenen Stand zeigen. Das ist ein brauchbarer Auswahltest für Ihren Betrieb.

Testen Sie anschließend einen Zusatzauftrag und dessen Stornierung mit zwei Disponenten. Speichern Sie die Änderung, öffnen Sie die Tour im Fahrerzugang und prüfen Sie die neu erzeugten Unterlagen gegen den freigegebenen Stand. Vereinbaren Sie, wie Fahrer und betroffene Kunden die neue Planung bestätigen. Automatische Änderungsnachrichten oder Kunden-ETAs müssen Sie für die gewählte Lösung gesondert nachweisen lassen.

Wenn Sie Touren selbst planen und Aufträge, Dokumente und Abrechnung in einem Arbeitsablauf führen wollen, testen Sie diesen Ablauf in CamionDATA. Starten Sie die 14-tägige Testphase oder zeigen Sie uns Ihre Tour in einer Demo.

Demo mit eigener Tour anfragen

Häufige Fragen zur Lkw-Tourenplanung

Wie bestimme ich die Reihenfolge mehrerer Lkw-Stopps?

Prüfen Sie zuerst feste Zeitfenster und die Abhängigkeit zwischen Abholung und Lieferung. Berechnen Sie anschließend Ladung und Zeitverlauf für jeden Abschnitt. Vergleichen Sie nur Reihenfolgen, die diese Bedingungen erfüllen, nach Fahrzeit, Leerkilometern und Kosten.

Reicht es, die Kapazität beim Start zu prüfen?

Prüfen Sie die Beladung nach jedem Be- und Entladestopp. Eine spätere Abholung kann Platzbedarf und Gewicht über die Fahrzeuggrenzen erhöhen. Palettenplätze, Lademeter, Nutzlast und Achslasten brauchen jeweils eine passende Prüfung.

Welche Rolle hat CamionDATA bei der Tourenplanung?

In CamionDATA übernehmen Sie Auftragsstopps in eine Tour, bearbeiten ihre Reihenfolge und ordnen Fahrzeuge, Anhänger oder Fahrer zu. Karte, Fahrzeugkalender und Tourdokumente unterstützen die Disposition. Lkw-Zufahrt, Kapazität sowie Lenk- und Ruhezeiten prüft die Disposition gesondert.

Wie teste ich, ob eine Tour zeitlich machbar ist?

Rechnen Sie vom Arbeitsbeginn bis zur Rückkehr mit Fahrzeiten, Bedienzeiten, Wartezeiten und geplanten Pausen. Prüfen Sie die vereinbarte Bedienung innerhalb jedes Zeitfensters sowie die verfügbaren Fahrerzeiten. Simulieren Sie eine Verzögerung und kontrollieren Sie die nachfolgenden Termine erneut.

Welche Funktionen braucht Tourenplanung bei wechselnden Transportaufträgen?

Sie brauchen verknüpfte Abhol- und Lieferstopps, bearbeitbare Reihenfolgen, Zeitfenster und Bedienzeiten sowie Kapazitäts- und Fahrerzeitprüfungen für den geänderten Verlauf. Prüfen Sie außerdem Stornierungen, Fahrzeugwechsel und die Übergabe an Fahrer und Kollegen. Automatische Optimierung und Telematik müssen die konkreten Bedingungen nachweislich unterstützen.

Informiert eine Änderung der Tour automatisch Fahrer und Kunden?

Das hängt von der eingesetzten Lösung und ihren Schnittstellen ab. CamionDATA bietet Fahrerzugang zur Tour im Web und Tourdokumente. Vereinbaren Sie einen Ablauf für geänderte Unterlagen und Rückbestätigungen. Eine automatische Kunden-ETA, Telematikanbindung oder native Fahrer-App ist hier nicht zugesagt; die native App befindet sich in Entwicklung.

Verbinden Sie Aufträge, Touren und Abrechnung in CamionDATA.

Testen Sie CamionDATA 14 Tage kostenlos. Bringen Sie für die Demo einen typischen Auftrag mit: Wir zeigen Ihnen den Weg vom Angebot bis zur Rechnung und prüfen die Übernahme Ihrer Stammdaten.