Auftragsmanagement

Transportaufträge zentral verwalten statt zwischen Excel und E-Mails wechseln

Transportaufträge, Fahrzeuge und Fahrerplanung lassen sich in CamionDATA, IMPARGO und LOGIXA über gemeinsame Aufträge und Ressourcen verbinden. Soloplan CarLo und LIS WinSped bieten dafür ergänzende Fuhrpark- und Personalmodule. PTV OptiFlow und Transporeon Fleet Planner beziehungsweise Fleet Operator setzen Schwerpunkte bei der Planung und Optimierung. Für die zentrale Verwaltung erfassen Sie jeden Auftrag einmal und verknüpfen ihn mit Tour, Fahrzeug, Fahrer und Abrechnung. Prüfen Sie den konkreten Modulumfang und benötigte Schnittstellen.

Wann lohnt sich gemeinsame Software für Fuhrparkverwaltung und Disposition?

Eine gemeinsame Software lohnt sich, wenn Fahrzeugtermine, Fahrerwechsel und Auftragsänderungen regelmäßig Rückfragen oder doppelte Eingaben verursachen. Entscheidend sind die gemessenen Übergaben und Kosten Ihres Betriebs; eine feste Mindestzahl an Lkw gibt es dafür nicht. CamionDATA passt, wenn Sie Aufträge, manuelle Tourenplanung, Fahrzeug- und Personaldaten sowie Rechnungen gemeinsam bearbeiten möchten. Prüfen Sie automatische Wartungssperren, Telematik und Spezialanforderungen ausdrücklich im Pilot, bevor Sie sich entscheiden.

Vorteile anhand Ihrer täglichen Übergaben prüfen

Zählen Sie über fünf normale Arbeitstage, wie oft die Disposition eine Fahrzeuginformation suchen, bei der Fuhrparkleitung nachfragen oder eine Änderung nachtragen muss. Erfassen Sie die dafür benötigten Minuten. Ein Betrieb mit festen Touren und wenigen Änderungen kann mit bestehenden Abläufen auskommen. Häufig wechselnde Aufträge oder mehrere Disponenten rechtfertigen einen Test auch bei einer kleinen Flotte.

Beobachtung im BetriebWas Sie im Pilot prüfenEntscheidungskriterium
Dieselbe Fahrzeugnummer, Ausstattung oder Adresse wird mehrfach erfasstAuftrag, Tour und Fahrzeugdaten mit derselben Referenz bearbeitenWie viele doppelte Eingaben entfallen tatsächlich?
Die Disposition fragt nach Werkstattterminen oder ErsatzfahrernFahrzeugtermin und Abwesenheit vor der Tourfreigabe abgleichenFindet ein Vertreter den gültigen Stand ohne zusätzliche Rückfrage?
Kurzfristige Änderungen stehen nur in einem PostfachÄnderung am gemeinsamen Vorgang erfassen und betroffene Tour prüfenErreicht der bestätigte Stand Fahrer und Abrechnung?
Ein bestehendes TMS und eine Fuhrparksoftware funktionieren bereitsKonkrete Schnittstelle und Fehlerbearbeitung prüfenÜberwiegt der Nutzen eines Wechsels die Einführungskosten?

Die Hersteller zeigen unterschiedliche Wege für diese Verbindung: LIS beschreibt Fuhrparktermine im Fahrzeugeinsatzplan, Soloplan nennt Terminblocker im Add-on CarLo inMOTION und IMPARGO beschreibt Ressourcen-Sperren im Dispoplan. Das sind konkrete Produktangaben. Sie belegen keine allgemeine Automatik in jeder Fuhrparksoftware; prüfen Sie das angebotene Modul mit Ihrem eigenen Werkstattfall.

Rechenbeispiel: Zeitgewinn und laufende Kosten

Illustration, keine gemessene Einsparung: Angenommen, Ihr Team spart bei 20 Übergaben pro Tag jeweils zwei Minuten. Bei 22 Arbeitstagen sind das 880 Minuten beziehungsweise rund 14,7 Stunden im Monat. Ein angenommener interner Stundensatz von 35 € ergibt einen rechnerischen Zeitwert von 513,33 €.

Für zwei Bürobenutzer kostet CamionDATA Pro laut Preisseite bei monatlicher Abrechnung 249 € + 49 € = 298 € pro Monat. Allein diese Lizenz entspricht bei angenommenen 35 €/Stunde rund 8,5 Stunden im Monat oder etwa 23 Minuten je Arbeitstag bei 22 Tagen. Einrichtung, Einarbeitung und benötigte Schnittstellen erhöhen die Vergleichskosten; optionale DATEV- und BMD-Exporte kosten zusätzlich. Bestätigen Sie Steuerbasis und individuellen Umfang im Angebot.

Die Formel lautet: benötigte Zeitersparnis in Stunden = vergleichbare monatliche Gesamtkosten ÷ interner Stundensatz. Verrechnen Sie einmalige Einführungskosten über einen selbst gewählten Zeitraum. Freie Arbeitszeit führt nur dann zu einem wirtschaftlichen Vorteil, wenn Ihr Team sie für andere Aufgaben nutzen oder Kosten tatsächlich reduzieren kann. Tragen Sie Ihre im Pilot gemessenen Werte ein, statt die Beispielwerte als zugesagte Wirkung zu übernehmen.

Ein gemeinsamer Auftrag als Arbeitsgrundlage

Eine Anfrage kommt per E-Mail. Die Disposition trägt die Fahrt in eine Tabelle ein, der Fahrer erhält eine Nachricht und die Buchhaltung erstellt später die Rechnung. Ändert der Kunde die Entladestelle, müssen mehrere Personen dieselbe Änderung nachtragen. Genau an dieser Übergabe entsteht die Frage, welche Information noch stimmt.

Legen Sie deshalb fest, wo Ihr Team den gültigen Stand eines Auftrags findet. E-Mails bleiben ein Eingangskanal; die Transportdaten werden im gemeinsamen Vorgang gepflegt. Eine Kundenreferenz verbindet die Anfrage mit der internen Auftragsnummer. Bei Änderungen prüfen Sie auch die zugehörige Tour und bereits versandte Unterlagen.

Zentrale Verwaltung umfasst mehr als eine digitale Ablage. Ihr Team muss erkennen können, wer den Auftrag bearbeitet, ob er disponiert ist und welche Angaben vor der Abrechnung fehlen. Der aktuelle Arbeitsstand gehört deshalb ebenso zum Auftrag wie die Ladeadresse.

Von Excel und E-Mails zu einem gemeinsamen Ablauf

Beginnen Sie mit einem klar abgegrenzten Teil Ihres Betriebs, etwa den Aufträgen eines Stammkunden. Wählen Sie normale Fahrten und einen Fall mit kurzfristiger Änderung. So testen Sie, ob der neue Ablauf auch unter Zeitdruck funktioniert.

  1. Sammeln Sie die Informationen, die heute in Tabellen, Postfächern und einzelnen Dateien liegen. Kennzeichnen Sie Felder, die dieselbe Information mehrfach enthalten.
  2. Vereinbaren Sie Pflichtangaben für die Erfassung: Kunde, Kundenreferenz, Lade- und Entladestellen, Termine, Waren sowie vereinbarte Leistungen.
  3. Bestimmen Sie, wer fehlende Angaben klärt, Änderungen freigibt und den Auftrag zur Abrechnung übergibt.
  4. Bearbeiten Sie neue Pilotaufträge im TMS. Halten Sie während der Umstellung fest, welches System den verbindlichen Stand enthält.
  5. Prüfen Sie gemeinsam mit der Buchhaltung, ob die Rechnung aus den erfassten Daten erstellt werden kann. Beenden Sie die parallele Tabellenpflege erst, wenn die Übergaben funktionieren.

Ein Import aller historischen Excel-Dateien ist dafür keine Voraussetzung. Oft reicht es, Stammdaten zu bereinigen und mit neuen Aufträgen zu starten. Falls Sie Daten importieren möchten, lassen Sie vorab das konkrete Dateiformat, Pflichtfelder und die Behandlung von Dubletten prüfen. Eine vorhandene Tabelle garantiert noch keinen passenden Import.

Welche Daten und Dokumente zum Auftrag gehören

Die folgende Liste ist eine Vorlage für Ihren Betriebsablauf. Ergänzen Sie Anforderungen Ihrer Kunden, etwa besondere Referenzen oder vorgeschriebene Abliefernachweise.

BereichAngaben und UnterlagenPrüfung vor der Weitergabe
KundeAuftraggeber, Ansprechpartner, KundenreferenzStimmen Auftraggeber und Rechnungsempfänger?
StoppsLade- und Entladeadresse, Zeitfenster, Kontakt vor OrtIst die Reihenfolge eindeutig und sind Änderungen eingearbeitet?
WarenMenge, Gewicht, Abmessungen, benötigtes EquipmentSind die Informationen für die Fahrzeugwahl ausreichend?
LeistungenFrachtpreis, Zuschläge, ZusatzleistungenWelche Positionen hat der Kunde bestätigt?
DokumenteBestätigung, Transportauftrag, relevante Anhänge und NachweiseSind Unterlagen dem richtigen Vorgang zugeordnet?
ArbeitsstandBearbeitung, Disposition, AbrechnungWer muss welchen offenen Punkt erledigen?

Vermeiden Sie Dateinamen als einzige Zuordnung. Eine Datei namens „Lieferschein_neu.pdf“ hilft wenig, wenn niemand ihren Auftrag kennt. Prüfen Sie in einer Demo, wie Dokumente hochgeladen, gefunden und für den Versand ausgewählt werden. Klären Sie außerdem, welche Mitarbeiter Änderungen vornehmen dürfen.

Für einen vollständigen Ablauf müssen Disposition und Abrechnung dieselben Referenzen verwenden. Eine Tour kann mehrere Aufträge enthalten; eine Rechnung kann ebenfalls mehrere Transportjobs zusammenfassen. Der Zusammenhang muss erhalten bleiben, damit Ihr Team Rückfragen vom Rechnungsbeleg bis zum Transport nachvollziehen kann.

Schnittstellen vor der Auswahl konkret prüfen

Schreiben Sie Ihre vorhandenen Systeme auf und benennen Sie den gewünschten Datenaustausch. „Wir brauchen eine Schnittstelle“ ist für eine belastbare Prüfung zu ungenau. Eine sinnvolle Anforderung lautet beispielsweise: „Bestätigte Kundenaufträge sollen mit Referenz, Stopps und Waren aus unserem ERP übernommen werden.“ ERP bezeichnet die Software, in der ein Unternehmen seine übergreifenden Geschäftsprozesse verwaltet.

Für jede Verbindung brauchen Sie eine Antwort auf dieselben Fragen: Welches System liefert die Daten? In welche Richtung fließen sie? Welche Felder werden übertragen? Wer erkennt und bearbeitet einen Fehler? Muss die Übertragung sofort erfolgen oder reicht ein regelmäßiger Export?

Unterscheiden Sie dabei zwischen einer Verbindung innerhalb des TMS und einer Anbindung externer Software. Dass Aufträge und Rechnungen im selben Produkt zusammenarbeiten, belegt keine fertige Anbindung an Ihr ERP, Ihre Telematik oder das Kundenportal. Lassen Sie die konkrete Kombination einschließlich Einrichtung und laufender Kosten schriftlich bestätigen.

Bei der Fahrerkommunikation kommt eine weitere Prüfung hinzu: Welche Informationen sieht der Fahrer, welche Rückmeldungen kann er geben und wie werden diese dem Auftrag oder der Tour zugeordnet? Testen Sie auch den Ablauf bei einer kurzfristigen Änderung. Eine versandte Nachricht bestätigt noch nicht, dass der Fahrer den neuen Stand gesehen hat.

Fuhrparkverwaltung und Tourenverfügbarkeit getrennt prüfen

Ein gepflegter Fahrzeugdatensatz beantwortet, welches Equipment vorhanden ist und wann eine Prüfung fällig wird. Für die Disposition brauchen Sie zusätzlich die Verfügbarkeit im geplanten Zeitraum. Ein Werkstatttermin muss dabei mit seinem Beginn und Ende berücksichtigt werden; eine nächste Prüffrist allein beschreibt noch keine konkrete Ausfallzeit.

In CamionDATA pflegen Sie Fahrzeugdaten und Prüftermine in der Fahrzeugverwaltung. Zugeordnete Touren sehen Sie im Tourenkalender. Fahrerabwesenheiten stehen im separaten Personalkalender. Das Team gleicht Termine und Abwesenheiten vor der Freigabe ab. Eine automatische Sperre für Werkstattaufenthalte, Fahrerurlaub oder Überschneidungen wird hier nicht zugesagt.

Falls Sie Live-Positionen, Restlenkzeiten oder kilometerabhängige Wartung in die Planung übernehmen wollen, nennen Sie dem Anbieter Ihr Telematiksystem, die Datenfelder und die benötigte Aktualisierung. Lassen Sie den Fall mit fehlenden oder verspäteten Daten vorführen. Aus gemeinsam gespeicherten Fahrzeugdaten folgt keine bestätigte Telematikanbindung oder laufende Prüfung rechtlicher Vorgaben.

TMS für Aufträge, Fahrzeuge und Fahrerplanung vergleichen

Offenlegung und Stand: Dieser Vergleich stammt von CamionDATA, selbst einem der Anbieter. Alle verlinkten Herstellerquellen wurden am 5. Oktober 2026 geprüft. Die Übersicht ist keine vollständige Marktübersicht oder unabhängige Rangliste. Beschriebene Funktionen sind Herstellerangaben; einen Praxistest aller Produkte haben wir nicht durchgeführt. Eine fehlende Angabe bedeutet nicht, dass die Funktion fehlt.

Die vier Kriterien trennen die Bearbeitung des Auftrags von der Verwaltung und Planung Ihrer Ressourcen. Jede belegte Produktangabe verweist auf ihre Quelle. Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich scrollen.

ProduktTransportaufträgeFahrzeugverwaltungFahrerplanungSchnittstellen
CamionDATAAngebote, Aufträge, Stopps und Positionen; Übergabe an Tour und AbrechnungLkw, Trailer, externe Fahrzeuge, Termine und DokumenteFahrerzuordnung in Touren; Personal, Qualifikationen und Abwesenheiten. Automatische Konfliktsperre hier nicht zugesagtDATEV-/BMD-Dateiexport optional gegen Aufpreis; konkrete ERP- und Telematikanbindung gesondert prüfen
IMPARGOAuftragsmodul mit synchronisierter ZeitachseFahrzeugübersicht, Auslastung und Wartungssperren; Umfang der übrigen Fuhrparkverwaltung klärenFahrer, Abwesenheiten und Ressourcensperren im DispoplanExcel-/CSV-Auftragsimport; gewünschte externe Anbindung klären
LOGIXAErfassung, Zuordnung zu Fahrzeug und Fahrer sowie StatusverfolgungFahrzeugtracking und WartungsplanungDisponierung nach Verfügbarkeit und QualifikationAPI und Integrationen im Enterprise-Paket; bestehende Telematik individuell prüfen
Soloplan CarLo mit CarLo inMOTIONAuftragserfassung, Disposition und AbrechnungFuhrparktermine, Schäden, Dokumente und Fahrzeugkosten im Add-onTerminblocker für gebuchte Fahrzeuge und Personen; Umfang der Abwesenheitsplanung klärenStandard- und individuelle Schnittstellen; einzelne Systeme und Zusatzmodule bestätigen lassen
LIS WinSped mit Fuhrpark- und PersonalmodulenManuelle und digitale AuftragserfassungFuhrparktermine im Fahrzeugeinsatzplan; FahrzeugkostenUrlaub, Termine und Fahrereinsätze; Restlenkzeiten mit TelematikLISIN für digitale Aufträge; Telematik laut Personalmodul. Konkrete Web-Version und Module prüfen
PTV OptiFlow – TourenoptimierungAufträge passenden Fahrzeugen und Depots zuordnen; vollständige Faktura in dieser Quelle nicht belegtFahrzeugkapazitäten als Planungsgrundlage; Wartungsverwaltung dort nicht belegtSchichten, Qualifikationen und Fahrerpräferenzen als PlanungsbedingungenKonkrete TMS-Anbindung und Datenformate in der verlinkten Produktquelle nicht belegt
Transporeon Fleet Planner / Fleet Operator – ergänzende PlanungFTL-Sendungen Fahrzeugen zuordnen; vollständige Ausgangsabrechnung dort nicht belegtFahrzeugbedingungen in der Planung; Wartungsverwaltung dort nicht belegtFahrerbedingungen sowie Ablauf mit Pausen planen; Personalverwaltung dort nicht belegtFleet-Operator-Factsheet von 2024 beschreibt TMS- und Telematikdaten; heutigen Umfang bestätigen lassen

CarLo inMOTION sowie die WinSped-Fuhrpark- und Personalverwaltung sind Module beziehungsweise Erweiterungen. Lassen Sie sie im Angebot einzeln aufführen. Bei WinSped Web ist zusätzlich zu bestätigen, welche der beschriebenen Module in der angebotenen Web-Version verfügbar sind.

PTV OptiFlow und die genannten Transporeon-Produkte sind anhand dieser Quellen vor allem für Tourenoptimierung beziehungsweise FTL-Planung und -Ausführung prüfenswert. FTL steht für Komplettladung. Sie können eine bestehende TMS ergänzen; eine vollständige Verwaltung von Aufträgen, Werkstattterminen, Personal und Rechnungen in einem Produkt ist durch die geprüften Seiten nicht belegt. Die verlinkten Transporeon-Seiten sind englische US-Produktseiten; Verfügbarkeit und Einführung für Ihren Standort gehören in die Anfrage.

Ein Beispiel: zwei Aufträge, ein Fahrzeug und ein abwesender Fahrer

Ihre Disposition plant Auftrag A von 08:00 bis 11:00 Uhr und Auftrag B von 10:00 bis 13:00 Uhr für denselben Lkw. Der bisher zugeordnete Fahrer hat Urlaub; ein zweites Fahrzeug steht in der Werkstatt. Eine Liste offener Aufträge allein zeigt noch nicht, wie Sie diesen Engpass lösen.

  1. Erfassen Sie beide Aufträge mit Stopps, Zeitfenstern, Ladung und vereinbarten Leistungen.
  2. Prüfen Sie die geplante Tour einschließlich Fahrt, Be- und Entladung. Die Überschneidung zwischen A und B muss aufgelöst werden.
  3. Prüfen Sie Fahrzeugtermine, benötigtes Equipment, Abwesenheiten und die Qualifikation des Ersatzfahrers. Halten Sie fest, welche Prüfung die Software übernimmt und welche Ihr Team erledigt.
  4. Ordnen Sie B einem geeigneten anderen Fahrzeug zu oder vereinbaren Sie ein neues Zeitfenster. Informieren Sie die betroffenen Personen und prüfen Sie den geänderten Tourstand.
  5. Übergeben Sie die bestätigten Leistungen und zugeordneten Belege an die Abrechnung.

Bitten Sie jeden Anbieter, denselben Fall vorzuführen: Bleibt eine Änderung am Auftrag in der Tour sichtbar? Wird eine Doppelbelegung nur angezeigt oder tatsächlich gesperrt? Woher stammen Verfügbarkeiten und Rückmeldungen? Den Ablauf über mehrere Stopps beschreibt unser Ratgeber zur Lkw-Tourenplanung.

Wann CamionDATA zur zentralen Auftragsverwaltung passt

CamionDATA ist eine webbasierte Lösung für Speditionen und Transportunternehmen. Die Auftragsverwaltung verbindet Kunden, Stopps, Waren, Positionen und Status. Angebote können per Annahmelink bestätigt und als Auftrag weitergeführt werden. Die Disposition ordnet Aufträge oder einzelne Stopps einer Tour zu und verknüpft sie mit Fahrzeugen und Fahrern.

Die Fahrzeugverwaltung enthält Lkw, Trailer, externe Fahrzeuge sowie Termine und Dokumente. In der Personalverwaltung pflegen Sie Fahrer, Qualifikationen und Abwesenheiten. Diese Daten unterstützen die Disposition; Fahrer werden einer Tour zugeordnet. Eine automatische Sperre bei Doppelbelegung oder eine laufende Prüfung von Tachographendaten wird hier nicht zugesagt. Prüfen Sie Überschneidungen, Urlaub und Fahrzeugtermine vor der Freigabe. Unsere native Fahrer-App ist laut öffentlicher FAQ noch in Entwicklung.

Für die Abrechnung können Sie Positionen aus einem oder mehreren Aufträgen verwenden. Das ist für Teams relevant, die dieselben Transportdaten heute erneut für die Rechnung eingeben. Die Inbox bearbeitet E-Mails als Tickets und unterstützt den Übergang zu Angeboten oder Aufträgen. Diese Funktionsseiten beschreiben den angebotenen Produktumfang.

Prüfen Sie CamionDATA mit einem Auftrag, der mehrere Stopps, einen Zusatzpreis und eine Änderung nach der Disposition enthält. Lassen Sie sich zeigen, wie Ihr Team den neuen Stand findet und wie die Abrechnung darauf zugreift. Für eine konkrete ERP-Anbindung, kundenspezifische Datenaustauschformate oder Ihre Telematik ist eine gesonderte Prüfung erforderlich. Aus der Verbindung der CamionDATA-Module folgt keine Zusage für diese externen Anforderungen.

Pilot: Werkstatt, Fahrerwechsel und Abrechnung abgleichen

Testen Sie fünf Arbeitstage mit dem bisherigen Ablauf und anschließend fünf vergleichbare Tage im neuen System. Wählen Sie einen Stammkunden und dieselbe Art von Transporten; protokollieren Sie Auftragseingang, Änderungen und Rückfragen. Bei unterschiedlichem Volumen vergleichen Sie den Aufwand zusätzlich je 100 Aufträge. Ein solcher kurzer Pilot liefert Anhaltspunkte für Ihren Betrieb, keine allgemeine Einsparquote.

Ergänzen Sie das Beispiel mit den zwei überlappenden Aufträgen um einen festen Werkstatttermin und einen Fahrerwechsel. Nach der Änderung muss die Tour das freigegebene Fahrzeug und den verfügbaren Fahrer zeigen. Ein zweiter Disponent sollte den Stand ohne mündliche Zusatzinformation finden. Kontrollieren Sie dann mit der Buchhaltung, ob Kundenreferenz, bestätigte Stopps und Leistungen bis zur Rechnung stimmen. Für die anschließende Kostenprüfung verwenden Sie den Ratgeber zur Auftragsmarge.

Wählen Sie CamionDATA, wenn dieser durchgängige Auftrag-bis-Rechnung-Ablauf Ihre wichtigste Lücke schließt und die manuelle Ressourcenprüfung zu Ihrem Betrieb passt. Der gemeinsame Arbeitsstand und die native Abrechnung bieten einen konkreten Nutzen gegenüber erneut gepflegten Listen. Stellen Sie automatische Werkstattsperren oder eine bestimmte Telematik an erste Stelle, lassen Sie diese Anforderungen vor einer Entscheidung bestätigen und mit den entsprechenden Modulen anderer Anbieter vergleichen.

Demo mit eigenem Auftrag anfragen

Eine Demo mit klaren Abnahmekriterien vorbereiten

Geben Sie dem Anbieter einen anonymisierten Musterauftrag und die Unterlagen, die im Alltag dazugehören. Bitten Sie um den vollständigen Weg vom Eingang bis zur Rechnung. Ein vorbereiteter Idealfall allein zeigt nicht, wie sich Rückfragen oder fehlende Belege bearbeiten lassen.

Halten Sie pro Arbeitsschritt fest, welche Eingabe nötig ist, wer sie erledigt und wo die nächste Person den Stand sieht. Prüfen Sie außerdem Suchmöglichkeiten, Benutzerrechte und den Export Ihrer Daten. Am Ende sollte jeder offene Punkt einen Verantwortlichen und eine nachvollziehbare Antwort haben.

Für kleine Flotten beschreibt unser Ratgeber für Speditionen mit zehn Fahrzeugen, wie Sie den Nutzen im Pilotbetrieb messen. Einen Überblick über bestehende Anbieterprofile finden Sie unter Software-Vergleiche.

Häufige Fragen

Müssen wir E-Mails vollständig ersetzen?

Nein. Kunden und Transportpartner können weiter per E-Mail kommunizieren. Vereinbaren Sie intern, welche Angaben aus einer Nachricht in den Auftrag übernommen werden und wer das erledigt. Der gemeinsame Vorgang muss den gültigen Arbeitsstand enthalten.

Reicht eine gemeinsame Excel-Datei?

Für einen überschaubaren Ablauf kann sie ausreichen. Prüfen Sie den Wechsel, sobald Dokumente, Änderungen, Tourzuordnung und Rechnungsdaten häufig in mehreren Ablagen gepflegt werden. Maßgeblich ist die Arbeit an den Übergaben, nicht allein die Zahl Ihrer Fahrzeuge.

Übernimmt ein TMS automatisch alle Kundenaufträge?

Das hängt von Eingangskanal, Format und vorhandener Schnittstelle ab. Lassen Sie die Übernahme mit Ihren Daten vorführen. Prüfen Sie insbesondere, wie das System unvollständige Adressen, unbekannte Kunden und geänderte Aufträge behandelt.

Woran erkennen wir einen funktionierenden Umstieg?

Ihr Team findet den gültigen Stand im Auftrag, kann Änderungen bis zur Tour verfolgen und erstellt die Rechnung aus geprüften Leistungsdaten. Messen Sie zusätzlich Nachfragen und doppelte Eingaben über mehrere vergleichbare Arbeitstage. Diese Beobachtungen zeigen, welche Teile des Ablaufs noch angepasst werden müssen.

Welche TMS verbinden Aufträge, Fahrzeuge und Fahrerplanung?

CamionDATA, IMPARGO und LOGIXA beschreiben gemeinsame Abläufe für Aufträge und Ressourcen. Soloplan CarLo und LIS WinSped ergänzen die Planung durch Fuhrpark- und Personalmodule. PTV OptiFlow und Transporeon Fleet Planner beziehungsweise Fleet Operator sind zusätzlich als Planungslösungen zu prüfen. Modulumfang, externe Schnittstellen und Stammdatenverwaltung müssen zum konkreten Betrieb passen.

Wann lohnt sich eine gemeinsame Software für Fuhrparkverwaltung und Disposition?

Prüfen Sie eine gemeinsame Lösung, wenn Fahrzeugtermine, Fahrerwechsel und Auftragsänderungen regelmäßig Rückfragen oder doppelte Eingaben verursachen. Vergleichen Sie die im Pilot gemessene Zeitersparnis mit Lizenzen, Einrichtung und benötigten Schnittstellen. Eine feste Mindestzahl an Lkw lässt sich daraus nicht ableiten. CamionDATA passt zum gemeinsamen Ablauf mit manueller Tourenplanung; automatische Wartungssperren oder Telematikfunktionen müssen separat geprüft werden.

Sind Fahrzeugtermine und Fahrerabwesenheiten in CamionDATA automatisch in der Disposition gesperrt?

Eine solche automatische Sperre wird hier nicht zugesagt. Fahrzeugdaten und Prüftermine werden in der Fahrzeugverwaltung gepflegt; Touren erscheinen nach Fahrzeugzuordnung im Tourenkalender. Fahrerabwesenheiten stehen im separaten Personalkalender. Ihr Team gleicht diese Angaben vor der Tourfreigabe ab und prüft Änderungen erneut.

Verhindert CamionDATA automatisch Doppelbelegungen oder Lenkzeitverstöße?

Fahrzeuge und Fahrer werden Touren zugeordnet; Kalender und Personalverwaltung unterstützen die Übersicht. Eine automatische Buchungssperre bei Überschneidungen oder eine laufende Prüfung von Tachographendaten wird hier nicht zugesagt. Prüfen Sie Fahrzeugtermine, Abwesenheiten und die Eignung des Fahrers vor der Freigabe. Eine native Fahrer-App befindet sich laut öffentlicher FAQ noch in Entwicklung.

Verbinden Sie Aufträge, Touren und Abrechnung in CamionDATA.

Testen Sie CamionDATA 14 Tage kostenlos. Bringen Sie für die Demo einen typischen Auftrag mit: Wir zeigen Ihnen den Weg vom Angebot bis zur Rechnung und prüfen die Übernahme Ihrer Stammdaten.